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Waldorf

Die Veränderungen in der Gesellschaft, das Problem des Nationalismus, die ökologische Krise, die Herausforderung durch die Computertechnologie u.a.m. weisen darauf hin, dass die Entwicklung in die Zukunft nur zu gestalten sein wird durch Menschen, die in all ihren menschlichen Anlagen gefördert wurden, die Kopf, Herz uWaldorfnd Hand einzusetzen bereit sind in völlig ungewohnten Lebensumständen, in bisher nie gelebten Situationen, für neue Ziele. Diese allseitige Menschenbildung jedem einzelnen - gemäß seinen individuellen Möglichkeiten - zu vermitteln, ist das Anliegen der Waldorfschule.

Die Waldorfpädagogik orientiert sich in Inhalt und Methode an der Einsicht in das Wesen des Menschen und in die Entwicklungsphasen der Kindheit und Jugend. Diese von Rudolf Steiner entwickelte Menschenkunde ist für den Lehrer die Grundlage seines erzieherischen Wirkens. Sie erweist sich gleichzeitig als Maßstab, an dem die in rascher Folge auftretenden und in die Schulpraxis hineinwirkenden Zeitphänomene in ihrer pädagogischen Relevanz erkannt, Fehleinschätzungen und Überbewertungen vermieden werden können. Jede Schule leistet individuell diese Aufgabe in ihrer spezifischen Eigenart im Freiraum eines selbstverwalteten Schulorganismus, dennoch als Glied der weltweiten Waldorfschulbewegung als einer völkerverbindenden, menschheitlich orientierten Bildungsgemeinschaft.

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Anzeigen/Verstecken Acht Jahre Klassenlehrer, später Fachlehrer
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Quelle: Bund der Waldorfschulen Österreich