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Reggio-Pädagogik

Die Pädagogik aus Reggio Emilia will die Bildungspotenziale von Kindern aktivieren, stärken und nachhaltig sichern. Sie stellt eine pädagogische Philosophie dar, die Kinder als Forscher, Entdecker und Konstrukteure von Wissen, Können und eigenen Lernstrategien begreift.

Als innovativer, elementarpädagogischer Ansatz, der den Dialog aller an der Erziehung Beteiligten und das kompetente Kind in den Mittelpunkt stellt, wird die Reggio-Pädagogik einem modernen Bildungsverständnis mit Fokus auf die Potenziale und Begabungen der Kinder, einer Stärkung  individueller Fähigkeiten zum kreativen Denken und Handeln sowie der Fähigkeit zum Lebenslangen Lernen gerecht.

Das forschende, wahrnehmende, künstlerisch tätige Kind steht im Zentrum der pädagogischen Arbeit. Ausgehend von den Interessen und Themen des einzelnen Kindes oder einer Kindergruppe kann Lernen, Entwicklung und Bildung stattfinden, indem das Kind mit allen seinen Fähigkeiten, Erfahrungen, Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten Platz und Raum bekommt. Das Kind ist aktiver Konstrukteur, Regisseur und Gestalter seiner Entwicklung, die Pädagogen/innen selbst sind in diesem Entwicklungsprozess lernende, forschende und unterstützende Wegbegleiter/innen.

Die Erhaltung der natürlichen Begeisterung und Neugierde am (Welt)Erforschen, der kindlichen Kreativität, dem Forschergeist und schöpferischen Selbstausdruck, die Orientierung an Interessen und Themen der Kinder und die Wichtigkeit des entdeckenden, projektorientierten Lernens in spezifischen Arbeitsgruppen sind wesentliche Grundpfeiler der Reggio-Pädagogik.

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Autorin: Barbara Bagic-Moser

Weitere Infos unter:
www.dialog-reggio.at
www.mkr.at