Reformpädagogik
Reformpädagogik kann heute mehr denn je in Österreich Impuls gebend werden - ihre Grundsätze sind als reformleitende Ideen für Schulentwicklung anwendbar. Fast alle Modelle der Reformpädagogik weisen ein gemeinsames pädagogisches Bemühen auf:
- das persönliche Erleben in einem angstfreien
Bildungsprozess
- das systematisch-selbstbestimmte Lernen
Das Studium der heute noch verbreiteten fünf erfolgreichen Modelle der Reformpädagogik - Montessori-, Freinet-, Jenaplan-, Dalton- und Waldorf-Pädagogik - sollte es uns ermöglichen, dem pädagogischen Ziel eines angstfreien Bildungsprozesses in den österreichischen Schulen näher zu kommen. Merkmale:
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Kindorientiertheit - nicht die Schule und ihre Ansprüche an das Kind stehen im Mittelpunkt des pädagogischen Denkens, sondern die optimale Entwicklung des Kindes und eine Schule, die diese Entwicklung ermöglicht.
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Pädagogische Prinzipien: Selbstständigkeit, Selbstbildung, Eigenverantwortung, Selbsttätigkeit, autonomes Lernen, entdeckendes Lernen, soziales Lernen.
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Zentrales Anliegen, dem heranwachsenden Menschen in seiner Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit und zur Entfaltung seiner Individualität zu helfen.
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Anregende Lernlandschaft, fächerübergreifender Unterricht, weitreichende Mitbestimmungsmöglichkeiten des Kindes, Entwicklungsmaterialien, persönlichkeitsbezogene Leistungsbeurteilung und Eigenaktivität.
Autor: Harald Eichelberger
